Positiver Patriotismus
„Ich möchte den Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen“, hat Jürgen Klopp, Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, kürzlich gesagt. „Ich möchte mir und uns gern die Fahne zurückholen, wenn ich ganz ehrlich bin. Ich will nicht, dass, wenn sie einer schwenkt, jemand denkt: Was ist mit dir nicht in Ordnung?“ Die Menschen sollten „happy und glücklich“ sein, in diesem „wundervollen Land“ zu leben. Klopp sprach sich für einen „positiven Patriotismus“ aus. Die schwarz-rot-goldene Flagge sei nicht das Symbol einer einzelnen Partei. Sie stehe vielmehr für das freiheitliche und demokratische Deutschland seit der Revolution von 1848.
In diesem Sinn hat sich auch der Verkehrs- und Verschönerungsverein Helpup entschieden, am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, die Bundesflagge am Albrecht-Ober-Platz zu hissen.